ab dem Grundschulalter


Manchmal läuft das Lernen einfach nicht rund. Die Ursachen können vielfältig sein – und schnell fühlt man sich im schulischen Alltag überfordert. Die Schule geht zudem im Lehrstoff weiter und hat im Hinblick auf individuelle Förderung deutliche Grenzen.

Manche Schwierigkeiten verschwinden quasi von selbst. Andere Probleme halten sich hartnäckig und haben sich ggf. schon vor der Einschulung still und leise angekündigt. Warum also lange abwarten? 

Hole uns bei auftretenden grundlegenden Schwierigkeiten frühzeitig in euer Lern-Team, denn wir sind davon überzeugt:

 

In jedem Menschen stecken wertvolle Ressourcen! Lass sie uns gemeinsam entdecken und nutzen!

 

Die integrative Lerntherapie ist eine vielseitige Unterstützung für Menschen, die grundlegende Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten haben. Hierbei fließen Erkenntnisse und Methoden aus den Bereichen Pädagogik, Fachdidaktik, Neuromotorik, Kognitionswissenschaften und Psychologie zusammen, um ein individuell angepasstes Förderkonzept zu erstellen. 

Im MIttelpunkt der lerntherapeutischen Förderung stehen immer die spezifischen Bedürfnisse deines Kindes. Diese werden durch eine qualifizierte Eingangs- und Verlaufsdiagnostik ermittelt. 

Beispiele* aus unserer Praxis

Karl-Hugo hatte große Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Er vertauschte häufig d und b und konnte die Rechtschreibregelungen trotz schulischer Förderung und Nachhilfe nicht anwenden. Lesen fand er total doof und lehnte es in seiner Freizeit ab, obwohl in der Familie viel und mit großer Begeisterung gelesen wurde. Durch die integrative Lerntherapie konnte er seine Fähigkeiten verbessern, indem er gezielte Übungen und Unterstützung erhielt, die auf seine individuellen Bedürfnisse und Stolpersteine abgestimmt waren. Heute liest Karl-Hugo Abenteuerromane.

Obwohl sich Maria-Carlotta ausdauernd und vertiefend mit ihrem Hobby beschäftigen konnte, fiel es ihr schwer, sich im Unterricht zu konzentrieren. Die Hausaufgabensituation war meist stressig für alle Familienmitglieder. Es kam häufig zu Auseinandersetzungen unter denen alle litten. Die integrative Lerntherapie half ihr dabei, Techniken zu erlernen, die ihre Aufmerksamkeit und Konzentration steigerten, sodass sie dem Unterricht besser folgen konnte. Die Eltern konnten wir darin unterstützen, ein anderes Verständnis für Maria-Carlottas Situation zu entwickeln und wirksame Strukturen in den familiären Alltag zu integrieren. 

Tim-Felix war überzeugt, er sei zu dumm für Mathe. In der Familie war man sich einig, dass dies ein familiäres Problem sei, da das Rechnen dem Opa und dem Vater ebenfalls schwerfiel. Insbesondere das "Minus-Rechnen" lehnte Tim-Felix vehement ab, klagte häufig über Bauchschmerzen und entwickelte Vermeidungsstrategien. Auch in der 5. Klasse rechnete er heimlich noch mit den Fingern. Handlungsorientiert und spielerisch konnten wir mit Tim-Felix mathematische Kompetenzen aufbauen, die seine Zuversicht in die eigene Handlungsfähigkeit stärkten. Mathe und Tim-Felix wurden zwar bislang noch keine besten Freunde, aber Tim-Felix konnte fortan die Anforderungen des Mathe-Unterrichts ohne Bauchschmerzen und negatives Mindset erfüllen. 

* Zum Schutze der Klienten sind die Namen und die Falldarstellungen verfremdet, entsprechen dem Grundsatz nach aber gängigen Fällen in der integrativen Lerntherapie. 

Damit du weißt, worauf du dich bei uns verlassen kannst

Unser Verständnis von integrativer Lerntherapie ist ganzheitlich, ressourcen- und lösungsorientiert.  

Wir arbeiten

  • mit anerkannten Fördertools nach den aktuellen fachdidaktischen und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen im Umgang mit den spezifischen Lernschwierigkeiten.
  • mit lerntherapeutisch relevanten Elementen aus der Familien-, Spiel- und Verhaltenstherapie. 
  • leitlinienorientiert, evidenzbasiert und nach den Empfehlungen der Fachverbände unseres Tätigkeitsbereiches. 

 

Du bist unsicher, ob dein Kind eine LernTherapie benötigt?

Du möchtest mit uns zusammenarbeiten?